Der Freiburger Hausberg
Wanderungen
Der Freiburger Hausberg Schauinsland und seine Umgebung
- Typ Wanderungen
- Schwierigkeit T2 mittel
- Dauer 4:00 h
- Länge 12,9 km
- Aufstieg 184 m
- Abstieg 1108 m
- Niedrigster Punkt 284 m
- Höchster Punkt 1277 m
Beschreibung
Die Wanderung beginnt mit einer knapp zwanzigminütigen Fahrt mit der Seilschwebebahn hinauf auf den Schauinsland (1.200 m). Von der Bergstation aus folgen wir der blauen Raute und dem leicht ansteigenden Weg nach links zum Gipfel des Schauinslands (1.284 m). Nach etwa 15 Minuten zweigt ein Abkürzungsweg nach rechts ab. Wer es gemütlicher mag, wandert noch rund 300 Meter weiter und biegt dann an einer Wegkreuzung scharf rechts auf den markierten Stichweg zum Gipfel ab.
Oben lohnt sich unbedingt der Aufstieg auf den Eugen-Keidel-Turm, der einen atemberaubenden Rundblick über Schwarzwald, Rheinebene, Vogesen und bei klarer Sicht sogar bis zu den Alpen bietet. Anschließend steigen wir wieder hinab und gehen an der Kreuzung des Rundwegs zunächst geradeaus in den Wald. Nach wenigen Metern zweigt der Weg spitzwinklig nach rechts zur Kappler Wand ab. In langgezogenen Serpentinen geht es zügig bergab.
Bei der Kohlerhau haben wir nach drei Kilometern bereits rund 400 Höhenmeter verloren. Entlang der blauen Raute wandern wir geradeaus weiter. Der Weg ist stellenweise alpin, meist jedoch angenehm eben, und führt in Richtung Sohlacker. In der Nähe des Horber Felsens wechseln wir die Hangseite. An lichten Stellen eröffnen sich schöne Ausblicke nach Westen – gegenüber liegt die Höhengemeinde Horben mit ihrer markanten Kirche. Schließlich geht es noch einmal rasch bergab zur großen Wiesenbucht am Sohlacker. An der Sohlackerhütte haben wir die Hälfte der Strecke geschafft.
Von hier steigt ein schmaler Weg hinauf zum Kybfelsen (ca. 1 km). Zunächst geht es gemächlich bergauf, doch die letzten hundert Meter sind sehr steil. Oben auf dem ersten der beiden dicht beieinanderliegenden Gipfel genießen wir eine phantastische Aussicht. Zwischen den beiden Felsblöcken zeigt die blaue Raute den Weiterweg an.
Nun führt eine besonders schöne Passage hinab zum Rehhagsattel. Über den Brombergsattel (586 m) geht es weiter zum Brombergfelsen. Noch bevor wir die Talsohle erreichen, überqueren wir den Eselbachweg. Schließlich endet die Tour an der Haltestelle Hohlbeinstraße der Straßenbahn beim „Holbeinpferdle“ am Sternwaldeck, unweit des Wiehrebahnhofs (290 m).
Wegweiserfolge: Bergstation Schauinsland - Schauinslandturm - Berghotel Schauinsland - Scheitel - Rodelbahn - Bei der Kohlhauhütte - Sohlacker - Kybergfelsensattel - Rehhagsattel - Brombergsattel - Brombergaufstieg - Spitzkehre - Abzweig Brändenberg - Günterstaler Weg - Sternwaldeck Pavillon
Festes Schuhwerk
Der Eugen-Keidel-Turm ist ein 31 Meter hoher Aussichtsturm auf dem Gipfel des Schauinslands. Das Bauwerk zeichnet sich durch seine ungewöhnliche Form aus. Die dreieckige Plattform wird getragen von drei im Freiburger Stadtwald am Schauinsland geschlagenen Douglasien, zwischen denen ein offener stählerner Treppenaufgang über 85 Stufen nach oben auf eine etwa 22 Meter hoch gelegene überdachte Plattform führt. Von hier hat man einen umfassenden Rundblick in die südliche Oberrheinebene und – bei guter Wetterlage – auf die Vogesen , über den Hochschwarzwald mit dem östlich gelegenen Feldberg und – bei klarer Sicht – auch bis in die Schweizer Alpen . Der Turm wurde im Jahr 1981 erbaut. Er ist benannt nach Dr. Eugen Keidel , der von 1962 bis 1982 Oberbürgermeister von Freiburg im Breisgau war. Nach der Sanierung im April 2025 ist der Turm wieder für Besucher geöffnet.
Museumsbergwerk Schauinsland: www.schauinsland.de
Wanderkarten des Schwarzwaldvereins im Maßstab 1:25.000 (Neue Serie):
- W247 Freiburg im Breisgau (ZweiTälerLand, Glottertal, Kandel) ISBN 978-3-86398-473-1
- W257 Schönau i.Schw. (Wiesental, Belchen, Feldberg) ISBN 978-3-86398-483-0
erhältlich im Buchhandel sowie der Hauptgeschäftsstelle des Schwarzwaldvereins in Freiburg:
www.schwarzwaldverein.de E-Mail: verkauf@schwarzwaldverein.de (Sonderpreis für Mitglieder!)





