Mehr Schwarzwald geht nicht - über den Pfaffenberg, Häg bis nach Herrenschwand

Rennrad

Die rund 45 Kilometer lange Rennradtour ist geprägt von zahlreichen Panoramablicken und weisst bei über 1.000 Höhenmeter zudem einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf.
Es gibt eine kleine Passage kurz vor Herrenschwand von rund 1000 Metern, die nicht aspahltiert und nur langsam befahren werden kann. Trotz dieser Einschränkung lohnt sich die Tour definitiv!

© Autor: Matthias Kupferschmidt, Quelle: Schwarzwaldregion Belchen
  • Typ Rennrad
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 2:30 h
  • Länge 44,2 km
  • Aufstieg 1042 m
  • Abstieg 1045 m
  • Niedrigster Punkt 444 m
  • Höchster Punkt 1092 m

Beschreibung

Wir starten unsere Tour im Stadtzentrum von Schönau. Vom hiesigen Rathausplatz fahren wir in Richtung der B317. Dieser folgen wir an der Fußgängerampel nach rechts in Richtung Zell, Schopfheim und Lörrach. Wir bleiben auf der Straße, ehe wir bei Wembach nach 1,5 Kilomter nach rechts in Richtung Böllen, Badenweiler abfahren. Wir passieren Wembach. Am Ortsende fahren wir links auf die kleine Straße in Richtung Hof an. Hier wird es die folgenden 1,8 Kilometer das erste Mal steiler. Vorbei am Gasthaus Hirtenbrunnen geht es zum Skilift. Über unsere Schultern erblicken wir hier zum ersten Mal ein herrliches Panorama bis hin zum Feldberg. Auf der Höhe geht es nun durch die Fröhnder Weiler Ittenschwand, Oberhepschingen bis hin nach Pfaffenberg, einem kleinen Ortsteil etwas oberhalb von Mambach und Atzenbach (Gemarkung Zell). Das Sträßchen ist durchgehend asphaltiert und von Autos so gut wie keine Spur. Kleine Anstiege und Abfahrten wechseln sich ab, sodass wir die sensationellen Ausblicke auf diesem Teilstück genießen können. In Pfaffenberg passieren wir die ersten Häuser, ehe wir auf die Kreisstraße, die von Atzenbach auf den Pfaffenberg führt talabwärts folgt. Die nun folgenden fünf Kilometer bieten hohes Fahrvergnügen, da die Abfahrt sehr kurvenreich ist. In Atzenbach erreichen wir erneut die B317. Dieses Mal folgen wir ihr allerdings in Richtung Schönau und Todtnau, biegen also nach links ab. Bei Mambach (Kilometer 16,6) geht es nach rechts. Ab hier führt die Landesstraße 146 in Richtung Happach und Todtmoos. Nach 3,8 Kilometer biegen wir nach links in Richtung Häg ab. Vorbei an der wunderschönen Kirche und dem Friedhof geht es durch das Ortszentrum. Nur wenige hundert Meter später halten wir uns bei Kilometer 21,8 nach rechts. Der Aufstieg in Richtung Waldmatt und dem Sportplatz ist kräfteraubend, weil teilweise recht steil. Trotz allen Anstrengungen genießen wir aber auch hier immer wieder das herrliche Panorama, das sich uns bietet. Wir passieren anschließend den Sportplatz in Häg und halten uns am nächsten Wegkreuz ("Beim Kreuz") rechts.  Von hier geht es nochmal zwei Kilometer bis zum Zimmerplatz. Hier erreichen wir jene Stelle, an der das asphaltierte Sträßchen endet und für rund einen Kilometer in eine breite Forststraße übergeht. Aufgrund des hohen landschaftlichen Genussfaktors nehmen wir dieses kleine Hindernis aber gerne in Kauf. In Herrenschwand angekommen, biegen wir nach rechts ab. Die Ortsstraße führt nun hinüber, ganz leicht ansteigend, zum Hochkopfhaus. Unterwegs bietet sich uns erneut ein toller Ausblick über den Präger Gletscherkessel hinweg bis zum benachbarten Feldberg, Auch zahlreiche weitere umliegende Schwarzwaldgipfel sind von hier zu sehen. Am Hochkopfhaus angekommen, halten wir uns links. Kurvenreich führen die nächsten 6,7 Kilometer auf der L 151 hinunter nach Präg. An der Abzweigung beim Gasthaus Hirschen biegen wir erneut nach links ab. Nicht mehr ganz so steil, dennoch bergab führt uns die Landesstraße L 149 auf weiteren 2,3 Kilometern nach Geschwend. Ein drittes Mal treffen wir nun auf die B317, der wir nun bei Geschwend nach links folgen. Vorbei an Utzenfeld und Schönenbuchen erreichen wir nach knapp 45 Kilometern und herrlichen landschaftlichen Eindrücken nun das Ziel und den Ausgangspunkt der Tour in Schönau.

Unterwegs gibt es einige Einkehrmöglichkeiten. Der Hirtenbrunnen in Fröhnd, der Schlüssel in Pfaffenberg, der Waldfrieden in Herrenschwand, der Hirschen und der Sonnenhof in Präg, das Rössle in Geschwend, die Eiche in Utzenfeld sowie mehrere Einkehrmöglichkeiten in Schönau. Informieren Sie sich am besten im Voraus über die Ruhetage der Gastronomie.

Bitte befahren Sie das rund 1000 Meter lange Teilstück der Tour zwischen dem Zimmerplatz (nach dem Sportplatz auf der Waldmatt bei Häg) und Herrenschwand langsam. Gegebenenfalls schieben Sie das Rennrad ein kurzes Stück. Das Teilstück ist nicht asphaltiert. Es handelt sich um eine breit ausgebaute Forststraße.

Von Freiburg:
B31 in Richtung Donaueschingen, Ausfahrt Kirchzarten / Oberried / Todtnau. Straßenverlauf der L126 bis nach Todtnau folgen, dann dem Straßenverlauf der B317 in Richtung Lörrach sieben Kilometer bis nach Schönau im Schwarzwald folgen.

Von Donaueschingen:
B31 in Richtung Freiburg, Ausfahrt Feldberg/Todtnau nehmen. Straßenverlauf der B317 bis nach Schönau im Schwarzwald folgen.

Von Lörrach:
B317 von Lörrach in Richtung Donaueschingen bis nach Schönau im Schwarzwal
In der Kernstadt von Schönau im Schwarzwald ist das Parken unter der Woche auf 90 Minuten beschränkt. Wir empfehlen daher den Parkplatz am Schwimmbad bzw. dem Friedhof (Friedrichstraße) oder bei der Feuerwehr in der Bifangstraße.
Von Freiburg:
Mit der Regionalbahn  Richtung Seebrugg/Neustadt (Schw.) , Ausstieg Kirchzarten Bahnhof, Bus 7215 bis nach Todtnau, Umstieg auf Bus 7300 Richtung Zell i.W. - Ausstieg Schönau im Schwarzwald, Zentrum

Von Donaueschingen: 
Mit der Regionalbahn Richtung Seebrugg/Neustadt (Schw.) , Ausstieg Neustadt Bahnhof, Umstieg auf Regionalbahn bis nach Titisee Bahnhof, hier Bus 7300 bis nach Schönau im Schwarzwald, Zentrum nehmen

Von Lörrach:
Mit der Regionalbahn S6 Richtung Zell i. Wiesental, Umstieg in Bus 7300 Richtung Titisee - Ausstieg Schönau im Schwazwald, ZentrumAchtung: Fahrradmitnahme in der Regionalbahn möglich! Die Busse der Linie 7300 und 7306 haben insgesamt je fünf Heckträger mit denen Rennräder und Mountainbikes transportiert werden können (Achtung: keine E-Bikes!).