Höhepunkte unserer Landschaft

Das müssen Sie einfach bei uns gesehen haben! Den "Eiger des Schwarzwalds", den schönsten Felsen, die romantische Burgruine, des Markgrafen eigener Weinberg und noch einiges mehr...

Der Belchen

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Was für ein Berg! Von Nordwest der „Eiger des Schwarzwalds“, on Top das perfekte Rundum-Panorama mit der Alpenkette zwischen Montafon und Mont Blanc und dem Band der Vogesen jenseits des Rheingrabens. Er ist mit 1414m nur der Dritthöchste im Bunde der Schwarzwaldberge. Aber im Bergerleben kann ihm keiner das Wasser reichen. Bezwingen Sie diesen Koloss ganz klassisch wandernd über unsere schmalen Bergpfade vom Tal bis zum Gipfel. Oder ganz bequem mit dem Belchenbus und der Belchen-Seilbahn.

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 Im Wolkenmeer taucht er auf - der Feldberg, vom Belchen aus gesehen.

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Gigantisch: Die Alpenkette vom Belchen aus

Das Tal der hundert Täler

Münstertal Bühl Frühling1

Der freundliche Einstieg in die Geheimnisse des Südschwarzwalds – so zeigt sich Ihnen das Münstertal, wenn Sie vom Rhein aus zum Schwarzwald streben. Unser Fluss Neumagen hat den hohen Bergen eine großzügig geschnittene Tallinie abgetrotzt. Und nicht umsonst nennen wir es auch liebevoll das Tal der hundert Täler. Von allen Seiten streben muntere Bäche dem Neumagen zu und schaffen unzählige Wandermöglichkeiten abseits der Hauptwege. Wir könnten es aber auch Tal der tausend Ziegen oder Tal der glücklich grasenden Kühe nennen. Denn hier ist der Schwarzwald weder schwarz noch nur Wald. Eine traditionsreiche Landwirtschaft hat bis in die Höhen hinauf blumenbunte Wiesen und Weiden geschaffen. Und wenn Sie möchten, können Sie in das Hier und Jetzt dieser Landwirtschaft eintauchen in einer komfortablen Ferienwohnung auf einem der schmucken Schwarzwaldbauernhöfe.

 

Staufens Altstadt

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Eine Altstadtidylle wie im Bilderbuch – so zeigt sich das Staufener „Städtle“ unterhalb der trutzigen Burgruine. Mit „Gässle“ und „Bächle“ wie im nahen Freiburg, mit einem Marktplatz voller Leben, um den uns manche italienische Kleinstadt beneidet. Das Bummeln und Shoppen könnte hier erfunden worden sein. Kunsthandwerkliches, individuelle Mode, meisterhaftes Handwerk, feine Kost und noch feinere Weine – die winkeligen Gassen sind voll von Überraschungen. Und überall laden Straßencafés, Weinstuben oder Gasthöfe in der Tradition der badischen Küche zum Verweilen ein. Mittendrin im Altstadtleben der Sprung in die Vergangenheit: Lesen Sie an der Fassade der Fauststube, wie der wohl berühmteste Magier und Alchimist Doktor Faust just an dieser Stelle sein unrühmliches Ende fand. Da wird Staufen sogar zum Schauplatz der Weltgeschichte.

 

Die Burg Staufen

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Was wäre Staufen ohne seine Burg hoch oben auf dem Schlossberg! Der Sitz der Herren von Staufen ist zwar schon knapp 400 Jahre „im ruinösen Zustand“, aber sind Ruinen nicht viel magischer als perfekt restaurierte Schlösser? Nehmen Sie sich die Viertelstunde Zeit und spazieren Sie auf bequemem Weg durch die Reben den Schlossberg hinauf. Am besten gegen Abend, wenn sich die Sonne hinter den Vogesen zur Ruhe begeben möchte. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf, entdecken Sie in der weitläufigen Burganlage den großen Speisesaal mit den prächtigen Fensterstürzen, aber auch den düsteren Kerker. Das Mittelalter wird lebendig, und wenn Sie Kinder dabei haben, ist der Stoff der Träume für die nächsten Nächte reserviert. Natürlich lohnt sich von hier oben besonders der Blick nach unten. Dazu dürfen Sie auch gerne den Bergfried erklimmen. Die perfekte Stadtanlage Staufens lässt sich in allen Facetten studieren. Und der Blick hinüber zum Kaiserstuhl und zu den Vogesen wird die Speicherkarte Ihrer Digitalkamera füllen.

 

Das Kloster St. Trudpert im Münstertal

Münstertal Kloster St. Trudpert Herbst3

Hier fängt unserer Geschichte an! Im siebten Jahrhundert brachte uns Trudpert als Frankensohn, der in einem irischen Kloster zum Missionar ausgebildet worden war, den christlichen Glauben. Dies war das erste Missionswerk im Schwarzwald, und leider wurde durch heimtückischen Mord aus dem Missionar schnell ein Märtyrer. An der Stelle seines Wirkens und Sterbens errichteten die Benediktiner Ende des achten Jahrhunderts ein Kloster. Heute stehen Sie als Gast vor dem Portal der vierten Klosteranlage – im barocken Stil nach Plänen des berühmten Baumeisters Peter Thumb errichtet. Die drei Klöster zuvor wurden im Gefolge kriegerischer Auseinandersetzungen zerstört. Der Glauben überdauerte. Und heute ist dieser mythische Ort wieder Kloster – seit 1920 das Mutterhaus der Schwestern vom hl. Joseph. Gehen Sie in den Klostergarten und spüren Sie in den sorgsam gepflegten Anlagen die Kraft, die von diesem Ort ausgeht. Das Kloster St. Trudpert ist die Kraft spendende Mitte unserer Region! Neben der sakralen Bedeutung unterstreicht eine eigene Reihe der „Konzerte in St. Trudpert“die kulturelle Rolle mit einer Ausstrahlungskraft weit über unserer Region hinaus. Vertiefen Sie Ihr Erlebnis durch eine Führung aus kundiger Hand – auch eine gute Idee für Ihren nächsten Gruppenausflug!

 

Das Kloster St. Ulrich

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Unser zweites Barockjuwel: Peter Thumb hat als Baumeister von Weltgeltung eine weitere Klosteranlage in unserer Region geschaffen. Das Kloster St. Ulrich – idyllisch gelegen im oberen Möhlintal – ist heute eine wichtige Bildungsstätte der Erzdiözese Freiburg.

 

Am Geiersnest

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Welch ein Blick! Vorn der feingestufte Schwarzwald rund ums Möhlintal, dahinter die großzügige Ebene des Oberrheingrabens diesseits und jenseits des Rheinstroms. Am Horizont der ganze Vogesenkamm bis zur Burgundischen Pforte, jener direkten Verbindung zum Mittelmeerraum, die uns die milden Winde beschert. Das Geiersnest oberhalb von St. Ulrich ist das ideale Revier für eine abendliche Wanderung mit Kindern. Vom Wanderparkplatz am Sattel nach Horben spannt sich ein bequemer Rundweg Richtung Eduardshöhe. Übrigens lohnt sich auch der Blick gen Osten: Selten überblickt man so vollständig den Freiburger Hausberg Schauinsland mit seinen zwei sanft kreisenden Windrädern auf der Holzschlägermatte.

 

Der Castellberg

Ballrechten Castellberg Herbst2

Geschichte auf Schritt und Tritt, gleich mehrere Rundwege, ein filigraner Aussichtsturm, eine bestens instand gesetzte Terrassenlandschaft mit imposanten Steintreppen und zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten – das alles bietet der Castellberg bei Ballrechten-Dottingen. Für Weinkenner ein Muss: Die erste badische Gutedelanlage, noch vom Markgrafen selbst 1784 angelegt, auf der Südflanke des Bergkegels.

 

Der Ölberg

Ehrenkirchen Ölbergkapelle Herbst2

Kein Bildband über Baden kommt ohne ihn aus! Der Ölberg bei Ehrenkirchen-Ehrenstetten mit seiner beschaulichen Kapelle auf dem Südsporn ist für Breisgau und Markgräflerland ungefähr das, was der Spitzberg und die Wurmlinger Kapelle für das Neckartal bei Tübingen ist. Von oben gesehen das wohl harmonischste Panorama, welches unsere Landschaft bietet – mit Schwarzwald, Schweizer Jura, Rheinebene und Vogesen. Von unten hinaufgeschaut ein wunderschöner Rebberg mit verwinkelten Kleinterrassen und überaus artenreichen Wäldern, Gebüschen und Wiesen.

 

Der Scharfenstein, prominentester Vertreter unserer Felsen und Blockhalden

Felsen gehören zum Westabfall des Schwarzwalds wie die kandierte Kirsche auf die Schwarzwälder Kirschtorte. Wenn ein Gebirge so jäh zur Ebene abbricht, stellen sie sich unwillkürlich dort ein, wo die Erdgeschichte härtere Gesteine hinterlassen hat. Da unsere Felsen oft auch durch Wanderpfade erschlossen sind, bieten sie sich als abenteuerliche Ziele einer Tour an. Hier nur die prägnantesten Beispiele – weitere Tipps geben wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch auf einer unserer Tourist-Informationen. Bitte beachten Sie, dass derzeit nur die Harzlochfelsen im oberen Münstertal als Kletterfelsen ausgewiesen sind. Der Scharfenstein ist ein Ideal-Felsen schlechthin! Nahezu senkrecht fallen seine Wände zu drei Seiten über 80 Meter hinunter ins obere Münstertal. Ähnliches finden Sie im Schwarzwald sonst nur noch im Höllental und im Hotzenwald. Von der geheimnisvollen Ritterburg auf seiner Krone ist kaum noch etwas sichtbar. Gut zu erkunden ab Wanderparkplatz an der L 123.

 

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 Silber aus dem Berg – unsere historischen Bergwerke

Wer hätte das gedacht? Unser so natürlich wirkender Schwarzwald war im frühen Mittelalter das reinste Industrierevier! Große Silbervorkommen ließen zwischen dem Sulzbachtal im Süden und dem Schauinsland im Nordosten zahlreiche Bergbaureviere entstehen. Den Anfang machte das Münstertal. Die Benediktiner von St. Trudpert hatten bereits im frühen 10. Jahrhundert Silbergruben in Betrieb. Zur Blütezeit im Hochmittelalter gesellten sich zahlreiche kilometerlang in den Berg getriebene Stollen hinzu. Einen präzisen Einblick in die lange Bergbaugeschichte des Münstertals gewährt das Besuchsbergwerk Teufelsgrund – letzter Zeuge der bis 1958 währenden Bergbautätigkeit.

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Auch im Möhlintal zwischen Bollschweil und St. Ulrich wurde Silber abgebaut. Die erst in jüngerer Zeit komplett dokumentierten Abbaustellen rund um die Birchiburg sind heute durch einen Lehrpfad erschlossen.

Noch viele Rätsel birgt der mittelalterliche Bergbau im Ehrenstetter Grund. Die sagenumwobenen Linglelöcher und eine im Volksmund „Eselsbrunnen“ genannte Radstube einer mächtigen Wasserschöpfanlage sind in ihrem Erhaltungszustand einzigartig in Süddeutschland. Hier befindet sich ein Lehrpfad in Vorbereitung.

 

Möhlin und Neumagen

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Schon den in der Ebene und am Schwarzwaldrand dicht siedelnden Kelten waren unsere beiden Flüsse sprechende Namen wert: Noviomagus und Melina. Letzterer – also derjenige der Möhlin – führen manche Autoren auf den Wortstamm „mel“ für die Farbe Gelb zurück. Danach soll der Fluss nach Hochwässern markant gelb gefärbt gewesen sein, was durch die Lösseinwehungen im Hexental nicht verwunderlich wäre. Der Noviomagus oder Neumagen bezieht seinen Namen aus der weiten Talebene des unteren Münstertals, denn nichts anderes als „Ebene des Bachs“ lautet die wörtliche Übersetzung der keltischen Namensteile „novios“ und „magus“. Beide Flüsse haben einen unterschiedlichen Charakter. Die Möhlin hat in ihrem Oberlauf ein recht kleines Einzugsgebiet, welches sich auf den Talbogen rund um St. Ulrich beschränkt. Keiner der „Schwarzwälder Tausender“ spendet der Möhlin sein Wasser. Deswegen fallen die Hochwasserspitzen auch vergleichsweise sanft aus. Der Neumagen dagegen empfängt sein Wasser sowohl vom Belchen als auch vom Schauinsland. An beiden Bergen regnen sich die Wolken gerne aus. Und folglich neigt der Neumagen zu rasant auflaufenden Hochwässern, über die Staufen und Bad Krozingen manches Lied singen können. Unser Wanderwegnetz erlaubt Ihnen heute, beiden Flüssen bis fast zur Quelle zu folgen – eine wunderbare Ganztags-Sommerwanderung!

Die Wetterbuchen auf dem Stohren

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Wer von der Quelle des Neumagens am Giesshübel noch weiter hinauf geht, stößt unweigerlich auf sie - die Wetterbuchen vom Stohren. Viele Gäste kennen sie auch als Wetterbuchen vom Schauinsland, und in manchem Buch werden sie daher Freiburg zugeordnet. Gewiss - wir sind hier nicht weit von der Gemarkungsgrenze nach Freiburg entfernt, aber die Wetterbuchen sind noch ganz und gar Münstertal. Der Münstertäler Stohren ist ebenso ein uraltes Bergbaugebiet. Heute prägt eine ausgedehnte Weidewirtschaft diese Landschaft. Und natürlich ein besonderer Fernblick über die Oberrheinebene hinüber zu den Vogesen. Der Wind bläst hier stets - und das ist auch der Grund für die besondere Wuchsform der alten Weidebuchen. Die Windschur hat ihnen im Westen sehr zugesetzt, so dass sich die Kronen assymetrisch nach Osten gezogen haben.