Nach dem großen Schnee

Lange kam nix, dann kam der erste Schnee im Nebel - und dann richtig viel...Die Wanderung auf dem Westweg vom Wiedener Eck hinauf in Richtung Hörnle zeigt es: Für manche ehrwürdige Weidbuche wurde die Schneemasse etwas zu schwer.

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Zwar schüttelte bei uns Frau Holle nicht ganz so kräftig wie bei den Kollegen in Bayern und Österreich, aber das vergangene Wochenende brachte doch auf einen Schlag bis zu einem Meter Neuschnee. Eigentlich normal für unseren Südschwarzwald und die Höhenlagen über 1100 Meter. Nicht normal war jedoch der warme Regen, welcher unmittelbar nach dem Schneefall auf die Schneedecke fiel und den Schnee höllisch schwer gemacht hat.

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Selbst die ehrwürdigsten alten Weidbuchen - Jahrhunderte haben sie den Stürmen getrotzt - hat es mit Schneebruch erwischt.

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Unsere kleine Abendtour vom Wiedener Eck rauf Richtung Trubelsmattkopf und Hörnle gerät unversehens zur Bestandsaufnahme: Abgebrochene Kronenäste säumen die Buchen. Aber keine Sorge: Diese Bäume - einst dem Viehmaul entwachsen - werden mit so etwas fertig, vital, wie sie nun mal sind. Und über die Aststümpfe wird sich im Sommer so mancher Käfer freuen...

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Was wäre eine Abendrunde ohne magisches Licht! Der Blick hinüber zum Belchen - sind wir hier im Himalaya? ;-)

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Und dann geht sie weg, die Wintersonne.

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