Gipfelgraveln in der Bergwelt

Mountainbike

Diese Tagestour sammelt ordentlich Höhenmeter auf kurzer Distanz. Dafür wird man mit den höchsten Gipfeln belohnt: Drei der vier höchsten Berge des Schwarzwalds sind in dieser Tour enthalten.

Anstieg zum Stübenwasen
Anstieg zum Stübenwasen - © Autor: Jonas Eckert, Quelle: Hochschwarzwald Tourismus GmbH
  • Typ Mountainbike
  • Schwierigkeit schwer
  • Dauer 6:50 h
  • Länge 49 km
  • Aufstieg 1315 m
  • Abstieg 1321 m
  • Niedrigster Punkt 573 m
  • Höchster Punkt 1388 m

Beschreibung

Wer gerne hoch hinaus geht, wird diese Tour lieben. Nach einem satten Anstieg auf asphaltierter Straße zur Gisiboden Alm öffnet sich der Weitblick hinab ins Tal und der Routenverlauf zieht sich von fortan über die höchsten Bergzüge des Schwarzwalds. Mit dem Herzogenhorn, dem Stübenwasen und dem Feldberg werden die beiden höchsten und der vierthöchste Gipfel in nur einer Tour gebündelt. Dabei kann man selbst entscheiden, ob man sich beim Herzogenhorn und dem Feldberg wirklich bis ganz hinauf wagt, oder sich die Körner lieber für den weiteren Wegverlauf spart. Denn der Stübenwasen wartet ohnehin mit einer grandiosen Aussicht Richtung Belchen und der längsten Bankliege der Welt. Eine hervorragende Kombination für eine ausgedehnte Pause. Zu diesem Zeitpunkt der Tour hat man bereits die meisten Höhenmeter in der Tasche und man kann vorbei am Nordic Center Notschrei und durch das Schutzgebiet Langenbachtal am Tempodurchschnitt arbeiten oder einfach vor sich hin rollen. Bis zum Almgasthaus Knöpflesbrunnen bleibt man auf dem Höhenniveau und kann bei einem leicht wechselnden Auf und Ab ordentlich Strecke machen. Der Knöpflesbrunnen lädt zu einer weiteren Pause ein, bevor es vorwiegend bergab über den Panoramaweg zurück nach Todtnau zum Ausgangspunkt geht.

Wir starten auf dem Marktplatz in Todtnau und nehmen zunächst den beschilderten Radweg am Busbahnhof vorbei in Richtung Schlechtnau. Wir folgen der Wegführung bis nach Geschwend und biegen links ab, um durch die Unterführung die Straße B317 zu passieren. Es geht durch das Örtchen Geschwend mit seinen stilvollen Schwarzwaldhäusern und wir bleiben auf der asphaltierten Straße Richtung Gisiboden Alm. Nach einigen Kilometern Anstieg kommen wir zum Almgasthaus Gisiboden und folgen der Beschilderung des Gipfeltrails (gelbe Wegweiser) zum Bernauer Kreuz und anschließend weiter zum Herzogenhorn. Wer möchte, kann am Fuße des Herzogenhorns rechts abbiegen und einen Abstecher auf den Gipfel machen (der gelben Gipfelbeschilderung folgen). Ansonsten geht es unterhalb des Herzogenhorns links weg, vorbei am Leistungszentrum. Der Untergrund wechselt auf asphaltierte Straße und wir folgen dieser bis zur Passhöhe Feldberg. Am August-Euler Platz angekommen wird die B317 gekreuzt und unterhalb der Skibrücke geht es links hinauf Richtung Feldberggipfel, zunächst vorbei an der Feldbergkirche, dann vorbei am Parkhaus und am Haus der Natur. Die Wegbeschaffenheit bleibt asphaltiert und wir folgen der Strecke aufwärts, bis wir an die nächste Weggabelung treffen. Wer noch kann, folgt dem asphaltierten Untergrund hinauf zum Feldberggipfel. Ansonsten halten wir uns links und wechseln auf einen breiten Schotterweg in Richtung Todtnauer Hütte. Nachdem wir die Todtnauer Hütte passiert haben, halten wir uns an der ersten Abzweigung zunächst leicht rechts und biegen an der nächsten großen Kreuzung rechts ab in Richtung Stübenwasen. Nun folgen wir dem Weg auf und ab, bis wir auf dem Gipfel des Stübenwasens angelangt sind. Wir können nun wieder der gelben Gipfeltrail folgen, bis wir das Nordic Center Notschrei und das Waldhotel Notschreipass passiert haben und im Langenbachtal angelangt sind. Von dort folgen wir der Wegführung zunächst bachaufwärts, bis uns der Weg in einen schmaleren Trail Richtung Knöpflesbrunnen führt. Wir halten uns von nun an auf diesem Weg, bis wir das Almgasthaus Knöpflesbrunnen erreicht haben. Die letzten Meter der Tour folgen wir über die Fahrstraße ins Tal Richtung Utzenfeld. Nach einer scharfen 180-Grad Kurve biegen wir bei der nächsten Abzweigung links ab und folgen dem Panoramaweg bis ins Feriendorf oberhalb von Todtnau. Von nun an geht es über die asphaltierte Straße, die letzten Tiefenmeter hinunter nach Todtnau zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

 

Alternativ gibts die Strecke auf auch Komoot.

Dank der tollen Infrastruktur unterwegs können wir uns bei der Verpflegung auf Riegel und Wasser beschränken.
Ein Abstecher auf den Feldberggipfel setzt der Tour ihre Krone auf. Außerdem lohnt es sich bei dieser Tour etwas mehr Zeit für Pausen einzulegen. Auf den Almgasthäusern Gisiboden und Knöpflesbrunnen kann man bei herrlicher Aussicht verweilen und eine leckere feste oder flüssige Stärkung zu sich nehmen. Wer das Vesper lieber selbst mit dabei hat, kann auf der Bankliege auf dem Stübenwasen einen Stopp machen.
Wir befahren viel begangene Wege und Teile des Westwegs. Ein respektvoller und rücksichtsvoller Umgang mit anderen Erholungssuchenden steht an oberster Stelle!
Vom Busbahnhof in Todtnau kann man direkt Richtung Schlechtnau aufbrechen.
Mit der Buslinie 7300 von Titisee oder Zell im Wiesental kommend. Alternativ von Freiburg mit der S-Bahn nach Kirchzarten und anschließend mit der Buslinie 7215 nach Todtnau.