Eiszeit am Feldberg

Wanderungen

Die Wanderung rund um den höchsten Gipfel der deutschen Mittelgebirge führt zu geologischen und botanischen Besonderheiten und sorgt für Abkühlung in den Zastler Eislöchern und Wasserfällen.

  • Typ Wanderungen
  • Schwierigkeit T2 schwer
  • Dauer 7:00 h
  • Länge 20 km
  • Aufstieg 1000 m
  • Abstieg 1000 m
  • Niedrigster Punkt 775 m
  • Höchster Punkt 1493 m

Beschreibung

Die Rundwanderung führt uns zu den Spuren des Feldberggletschers, der im Zastler Tal Eislöcher hinterlassen hat. Aus ihnen strömt bis in den Sommer kalte Luft, die die Umgebung spürbar abkühlt. Auf rund 700 Höhenmetern zwischen dem Feldberggipfel (1.493 m ü. NHN.) und den Zastler Eislöchern (775 m) erleben wir Temperaturunterschiede von bis zu 30 °C.

Start ist am Feldberger Hof. Von dort geht es über den Seebuck durch Matten und Weiden zum Feldberggipfel mit herrlicher Aussicht bis zu den Alpen. Beim Abstieg zum Hüttenwasen besteht die erste Einkehrmöglichkeit in der St. Wilhelmer Hütte. Durch das schattige Zastlertal wandern wir weiter zur Zastler Kluse und an den Wasserfällen des Zastlerbachs vorbei bis zu einem Eisloch direkt am Weg. Auf dem Rückweg laden zusätzlich die Sturzbäche des Zastlerbachs zur Erfrischung ein. An Wochenenden nutzen sie Einheimische gern zum Abduschen. Über den Zastlerhüttenweg steigen wir zur bewirtschafteten Zastler Hütte im Zastler Loch und kurz darauf zur Baldenweger Hütte auf 1.461 m hinauf, bevor es über den Feldbergsteig und den Felsenweg zum Ausgangspunkt zurückgeht.

Original der Tour: https://www.schwarzwaldverein-tourenportal.de/de/tour/807999289 

Von der Bushaltestelle "Feldberger Hof" gehen wir an der Talstation der Feldbergbahn vorbei zum Wegweiserstandort Feldbergbahn/Talstation ➞ Am Felsenweg ➞ Bismarckdenkmal auf dem Seebuck.

Auf dem Westweg (rote Raute) ➞ Grüblesattel ➞ Am Feldberggipfel ➞ Feldberg ➞ Oberhalb Todtnauer Hütte ➞ St. Wilhelmer Hütte.

Mit gelber Raute ➞ St. Wilhelm-Weide ➞ Hüttenwasen/Schutzhütte ➞ Hüttenwasen.

Vom Wegweiserstandort Hüttenwasen bis zur Zastler Kluse ist der Weg nicht markiert: auf dem Weg Richtung Zastler Hütte biegen wir nach ca. 60 m links auf  den breiten Sandmannweg ab, folgen diesem immer abwärts bis zur Brücke über den Zastlerbach, davor links auf den breiten Forstweg. Er geht in einen Waldweg und schließlich in einen Pfad über der zum Grillplatz Kluse führt ➞ rechts zur Rinkenstraße.

Mit gelber Raute abwärts zum oberen Einstieg in den Schonwald „Zastler Eislöcher“, am Zastlerbach entlang hinab ➞ Zastler Eislöcher. Unmittelbar beim Wegweiserstandort strömt Kaltluft aus dem dahinter liegenden Eisloch. Zurück an der Rinkenstraße, folgen wir dieser aufwärts bis zur Spitzkehre ➞ links auf den Pfad zur Zastler Hütte ➞ Rehbühl ➞ An der oberen Bärhalde ➞ Freiburger Hütte ➞ Zastler Hütte ➞ zurück zur Freiburger Hütte ➞ Baldenweger Hütte.

Auf dem Feldbergsteig ➞ Sägenbachdobel oben ➞ Sägenbachdobel unten ➞ Seewald.

Auf dem Westweg Richtung Feldseeblick ➞ Ehem. Emil Thoma Hütte ➞ Unterm Grüble.

Mit gelber Raute auf dem Felsenweg ➞ Am Felsenweg ➞ Feldbergbahn/Talstation; zurück zur Bushaltestelle "Feldberger Hof".

Festes Schuhwerk mit gutem Profil, ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs

In der empfohlenen Richtung ist die Tour dank des hohen Waldanteils und der Höhenlage auch an sommerlichen Tagen empfehlenswert

Trittsicherheit ist erforderlich. 

Der Sandmannweg, der Sägebachschlag-Steig und der Felsenweg sind nach Allgemeinverfügung des RP Freiburg im Winter (15.12. - 30.4.) zum Schutz bedrohter Tiere gesperrt. In dieser Zeit darf die Tour so nicht durchgeführt werden.

Über die B 317 am Feldbergpass in Richtung Seebuck/Feldberger Hof abbiegen. Dann um den Kreisverkehr herum zur Parkhauseinfahrt.

Alternative Ausgangspunkte:

- Parkplatz Zastler/Herderhäusle

- Wanderparkplatz Rinken

Parkhaus Feldberg (UTM 32T 427852 5301185) mit 1.200 Pkw-Stellplätzen.

Hinfahrt mit Bus 7300 von Titisee nach Zell im Wiesental zur Haltestelle Feldbergerhof

Fahrplanauskunft:

Deutsche Bahn AG: www.bahn.de