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Zur Handlung

Wir schreiben das Jahr 1539 und betreten das damalige Benediktinerkloster St. Trudpert im Münstertal.

Der junge Klosternovize Valérian hat durch seine Aufgewecktheit das Vertrauen des Abtes erworben, was ihm weitreichende Freiheiten als Gehilfe des gelehrten Medicus und Mönches Medardus beschert.

Auf seinen zahlreichen Streifzügen auf der Suche nach seltenen Heilpflanzen versucht er auch, Hinweise für die Richtigkeit einer verbotenen Schrift zu finden, die er heimlich in der Klosterbibliothek gelesen hatte.

Nach dieser Schrift hätte der Hl. Trudpert als Klostergründer des 7. Jahrhunderts ein rätselhaftes Vermächtnis hinterlassen, welches zur Zeit der Zerstörung des Klosters durch die Freiburger Truppen an einen unbekannten Ort gebracht worden ist.

Zur gleichen Zeit versucht der Alchemist und Magier Dr. Faust in Staufen verzweifelt dem Auftrag seiner Dienstherren gerecht zu werden und aus Bleierzen Gold zu machen. Der schrittweise Niedergang des Silberbergbaus hat die Herren von Staufen schwer getroffen, und nur durch den magischen Coup der Herstellung von Gold wäre ihre Existenz noch zu retten. Faust stößt durch einen Zufallsfund seiner Liebschaft Margarethe auf den Rest eines Dokumentes, welches von einem großen Goldschatz als Erbe des Klostergründers St. Trudpert berichtet, und wittert hierin die Lösung seines Problems.

Die Suche nach dem vermeintlichen Vermächtnis und Erbe St. Trudperts führt beide ungleichen Helden zusammen. Werden sie erfolgreich sein? Wird ihnen Trudperts Vermächtnis das offenbaren, was sie sich davon erhoffen?